Die weltweite Kreuzfahrtflotte wächst 2026 um 15 neue Hochseeschiffe von 428 auf 443 Einheiten. Das sorgt für ein Kapazitätsplus von 5,9 Prozent mit rund 35.000 zusätzlichen Betten (Lower Berths) und 1,5 Millionen Bruttoraumzahl (BRZ). Dabei verschwindet die klassische Mittelklasse fast vollständig: Die Reedereien investieren entweder in riesige Familienschiffe bis über 250.000 BRZ – angeführt von der Legend of the Seas, der MSC World Asia, der Disney Adventure und der Mein Schiff Flow – oder in kleine Luxus- und Expeditionsyachten, mit denen nun auch Hotelketten wie Four Seasons und Accor (Orient Express) in den Markt einsteigen.