Cunard ordnet Flotte neu: Queen Elizabeth verlässt Alaska Richtung Mittelmeer
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etwas MEERzeit -
12. Juni 2026 um 13:00 -
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Der Abzug hat handfeste wirtschaftliche und regulatorische Gründe. Die streng limitierten Lizenzen für die Durchfahrt der landschaftlich reizvollen Gletcher-Bay werden von der Nationalparkverwaltung bevorzugt an Reedereien mit jahrzehntelanger Präsenz vergeben. Innerhalb des Mutterkonzerns Carnival Corporation werden diese Rechte nun ertragsoptimal an deutlich größere Schiffe vergeben, wodurch die Queen Elizabeth mit ihren 2.081 Passagierplätzen ins Hintertreffen gerät. Zudem verschärfen neue Mitbewerber in Seattle den Preiskampf, während die logistische Betreuung eines einzelnen, isolierten Schiffes im Nordpazifik im Vergleich zur europäischen Infrastruktur extrem hohe Kosten verursacht.
Ab Mai 2027 positioniert Cunard die Queen Elizabeth dauerhaft im Mittelmeer. Das Schiff wird von Häfen wie Barcelona, Civitavecchia und Triest aus flexibele Routen zwischen sieben und 26 Tagen bedienen. Dank ihrer im Vergleich zu modernen Megalinern kompakteren Maße kann die Queen Elizabeth auch kleinere Häfen ansteuern, die für die Großschiffe der Flotte unzugänglich sind. Zudem setzt die Reederei auf späte Abendabfahrten und Übernachtaufenthalte in Kulturmetropolen wie Istanbul, um den Gästen intensivere Erlebnisse an Backbord und Steuerbord zu ermöglichen.
Der Wechsel nach Europa gliedert sich in die langfristige Strategie der nun vier Schiffe umfassenden Flotte ein. Für das Frühjahr 2028 ist eine prestigeträchtige Weltreise der Queen Elizabeth ab Miami oder Southampton angekündigt. Ein logistisches und optisches Highlight folgt am 16. Mai 2028: An diesem Tag werden die Queen Mary 2, die Queen Victoria, die Queen Anne und die Queen Elizabeth zeitgleich zu einer „Four-Queens-Celebration“ auf dem River Mersey vor Liverpool zusammentreffen, um die Konsolidierung der Traditionsmarke zu zelebrieren.