Costa Smeralda in Marseille: Sprengstoffverdacht sorgt für Unterbrechung beim Landgang
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etwas MEERzeit -
4. Mai 2026 um 07:36 -
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Der Auslöser für diesen Einsatz war ein unbeaufsichtigtes Gepäckstück. Die französischen Sicherheitsbehörden reagieren in solchen Fällen absolut kompromisslos und folgen strengen Protokollen. Sobald ein verdächtiges Paket gemeldet wird, greift ein fester Automatismus, der eine sofortige Räumung des Bereichs vorsieht. Da die Costa Smeralda zudem mit flüssigem Erdgas (LNG) angetrieben wird, fallen die nötigen Sicherheits- und Evakuierungszonen rund um das Schiff deutlich größer aus als bei herkömmlichen Antrieben.
Für die Passagiere bedeutete dies vor allem Wartezeit und Frustration. Die Costa Smeralda nutzt im Mittelmeer das sogenannte Interporting-Modell, bei dem in fast jedem Hafen Gäste ab- und anreisen. Hunderte Urlauber steckten daher entweder im Terminal, in ihren Reisebussen oder auf dem Schiff fest, da die Gangways aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt blieben. Die Crew an Bord bereitete sich derweil routiniert auf alle Eventualitäten vor.
Letztlich konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da es sich um einen Fehlalarm handelte – sehr wahrscheinlich ausgelöst durch einen schlicht vergessenen Koffer. Vorfälle wie dieser zeigen deutlich, wie sensibel und effektiv die maritimen Sicherheitskonzepte heutzutage greifen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte das Schiff seine Reise in Richtung Barcelona sicher fortsetzen.