Maschinenschaden und Rauchentwicklung auf der Royal Princess: Zwischenfall vor der Küste Kaliforniens
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19. April 2026 um 15:58 -
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Der technische Übeltäter war schnell gefunden. Ein hydrodynamisches Gleitlager am Turbolader des Dieselgenerators Nummer 4 hatte versagt. Dadurch wurde Schmieröl in das heiße Abgasgehäuse gepresst und verdampfte dort augenblicklich, was zu dem dichten, weißen Rauch führte. Ein offenes Feuer gab es glücklicherweise nicht. Dank des modernen Power Management Systems (PMS) wurde der betroffene Generator sofort vom Hochspannungsnetz getrennt und isoliert.
Die Besatzung reagierte hochprofessionell und streng nach Notfallprotokoll. Während sich das Servicepersonal zügig aus den öffentlichen Bereichen zurückzog, übernahmen speziell geschulte Führungskräfte mit Rettungswesten und neongrünen Kappen die vorsorgliche Sicherung der Fluchtwege. Bereits kurze Zeit später konnte der Kapitän über die Lautsprecheranlage jedoch Entwarnung geben und den regulären Betrieb an Bord wiederherstellen.
Trotz des Ausfalls eines Generators setzte die Royal Princess ihre Reise unbeeindruckt fort. Mit einer Geschwindigkeit von fast 20 Knoten steuerte das Kreuzfahrtschiff weiter sein nächstes Etappenziel Cabo San Lucas an. Dies beweist einmal mehr die hohe Redundanz und Leistungsreserve moderner dieselelektrischer Schiffsantriebe, durch die das Schiff auch bei verminderter Gesamtleistung sicher und zügig navigieren kann.