Meyer Werft im Wandel: Mega-Auftrag sichert Zukunft der Kreuzfahrt-Giganten
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etwas MEERzeit -
25. März 2026 um 11:32 -
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Hinter den Kulissen durchläuft das Traditionsunternehmen jedoch eine massive Transformation. Nachdem der Staat 80 Prozent der Anteile übernommen hat, um die Werft zu retten, wird die Führungsebene komplett neu aufgestellt. Erst kürzlich verließ Finanzchefin Melanie Freytag das Unternehmen nach nur wenigen Monaten. Branchenkenner vermuten, dass der enorme Druck der laufenden Sanierung und der große politische Einfluss zu diesem Schritt geführt haben.
Um den Schiffbau künftig effizienter zu gestalten, holt sich die Meyer Werft nun Top-Manager aus der Luftfahrt- und Automobilindustrie an Bord. Der zukünftige CEO kommt beispielsweise von Airbus. Ziel ist es, bewährte Serienfertigungsmethoden aus diesen Branchen auf den Bau von Kreuzfahrtschiffen zu übertragen. Gleichzeitig treibt das Werft-Urgestein Jörg Heidelberg als neuer COO den zwingend notwendigen Wechsel auf moderne IT-Systeme wie SAP voran.
Der klare Blick richtet sich auf die Zukunft: Künstliche Intelligenz (KI) soll bald dabei helfen, Schiffe schneller, günstiger und noch moderner zu entwickeln. Es gibt bereits spannende Konzepte, wie etwa die „Serenity“ – ein Schiff, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Gäste zugeschnitten ist. Um zudem weniger abhängig vom reinen Kreuzfahrtmarkt zu sein, baut die Werft ab sofort auch gigantische Plattformen für die Offshore-Windenergie.