Royal Caribbean ändert Kurs: „Freedom of the Seas“ segelt ab 2027 in Europa
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25. März 2026 um 08:13 -
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Die „Freedom of the Seas“ nimmt stattdessen Kurs auf Southampton. Ursprünglich war die etwas ältere „Mariner of the Seas“ für den wichtigen britischen Hafen vorgesehen. Britische Reisebüros befürchteten jedoch einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber den modernen Schiffen von Konkurrenten wie MSC oder P&O Cruises. Um diesen lukrativen Markt nicht zu gefährden, reagierte RCG kurzfristig mit einem deutlichen Hardware-Upgrade für Europa.
Für die Gäste der stornierten Karibik-Reisen gibt es feste Kompensationsangebote. Die Standardlösung ist eine automatische Umbuchung auf die deutlich größere „Wonder of the Seas“. Dank eines integrierten Preisschutzes entstehen den Gästen für vergleichbare Kabinen keine Mehrkosten. Alternativ können Passagiere anteilig auf andere Schiffe wie die „Adventure of the Seas“ oder „Jewel of the Seas“ ausweichen oder sich den vollen Reisepreis erstatten lassen.
Dieser strategische Schachzug löst einen Dominoeffekt in der gesamten Flotte aus. Die „Mariner of the Seas“ wird nun für die Wintersaison 2027/28 nach New Orleans verlegt. In Miami dürfte derweil das kommende Mega-Schiff der Icon-Klasse, die „Hero of the Seas“, die freigewordenen Hafenkapazitäten übernehmen. Insgesamt zeigt Royal Caribbean damit eine extreme Flexibilität, um Schiffe genau dort zu positionieren, wo die größte Nachfrage und Rentabilität warten.