Golf-Krise 2026: Rettungsaktion für gestrandete Kreuzfahrt-Gäste
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etwas MEERzeit -
5. März 2026 um 14:26 -
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Besonders hart traf diese Krise die Kreuzfahrtindustrie. Der Persische Golf ist im Winter ein äußerst beliebtes Revier für Ozeanriesen. Doch durch die drohende Gefahr aus der Luft und minierte Seewege saßen Tausende Passagiere in den Häfen von Dubai, Abu Dhabi und Doha fest. Betroffen waren unter anderem Schiffe der "Mein Schiff"-Flotte sowie die "MSC Euribia". Weder an Steuerbord noch an Backbord gab es ein sicheres Vorankommen, da auch die wichtige Straße von Hormus faktisch unpassierbar war. Die schwimmenden Luxusresorts verwandelten sich unfreiwillig in hochgesicherte Wartezonen.
Da die örtlichen Flughäfen für zivile Rettungsflüge zu unsicher waren und kommerzielle Flugzeuge oft wegen strenger Vorgaben zu Crew-Ruhezeiten nicht abheben durften, musste dringend eine Alternative her. Das Auswärtige Amt übernahm die Koordination und setzte auf eine klare Priorisierung. In Zusammenarbeit mit den Reiseveranstaltern sollten zunächst besonders schutzbedürftige Personen wie Familien mit Kindern, Schwangere und ältere Menschen außer Landes gebracht werden.
Die Rettung führte schließlich über das streng neutrale Sultanat Oman. In einer logistischen Meisterleistung wurden die gestrandeten Urlauber auf dem Landweg durch die Wüste in die omanische Hauptstadt Maskat gebracht. Von dort aus startete am 5. März 2026 der Sonderflug LH345 der Lufthansa, gefolgt von weiteren Condor-Maschinen, um die Passagiere sicher nach Frankfurt am Main zu fliegen. Diese dramatische Aktion zeigte deutlich, wie anfällig die globalisierte Reisewelt für plötzliche Krisen ist und wie wichtig eine gute Krisenvorsorge für Reedereien und Reiseveranstalter bleibt.