Kreuzfahrten im Persischen Golf gestoppt: Mein Schiff Flotte sitzt fest
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etwas MEERzeit -
5. März 2026 um 08:57 -
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Aktuell liegen die Schiffe fest in Häfen wie Abu Dhabi oder Doha. Während das Leben an Bord für die Passagiere sicher und regulär weiterläuft, ist an ein Auslaufen nicht zu denken. Die Situation wird dadurch extrem erschwert, dass auch der zivile Luftraum in der Krisenregion massiv eingeschränkt ist. Die Reedereien arbeiten deshalb mit Hochdruck daran, in Kooperation mit Regierungsbehörden und Airlines spezielle Evakuierungsflüge zu organisieren, um die festsitzenden Gäste sicher nach Hause zu bringen.
Die Sperrung bringt auch die Fahrpläne für das Frühjahr massiv durcheinander. Eigentlich sollten viele Schiffe nun ihre langen Transreisen um Afrika herum in Richtung Europa antreten. Da sie den Persischen Golf aber gar nicht erst verlassen können, fallen auch diese Routen ins Wasser. Zudem trifft die Blockade die globale Wirtschaft hart: Ein beachtlicher Teil des weltweiten Flüssiggases (LNG) wird über diese Meerenge transportiert. Das dürfte die Treibstoffkosten für die weltweit verbleibenden Flotten bald spürbar in die Höhe treiben.
Für Urlauber ist die Rechtslage zum Glück klar: Die kriegerische Blockade gilt unmissverständlich als "Höhere Gewalt". Wer eine Pauschalreise gebucht hat, bekommt sein Geld vom Veranstalter ohne Abzüge erstattet. Anbieter wie AIDA, die sich schon vor Monaten vorsorglich aus der Region zurückgezogen hatten, stehen nun als Vorreiter im Risikomanagement da. Für die restliche Kreuzfahrtbranche bedeutet diese Krise jedoch ein komplettes Umdenken: In Zukunft dürften sichere, europäische Winterziele noch stärker an Bedeutung gewinnen, während unsichere Gewässer konsequent gemieden werden.