AIDAprima Routenänderung: Sturmtief zwingt Kreuzfahrtschiff zu erneuter Kurskorrektur
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etwas MEERzeit -
26. Januar 2026 um 07:17 -
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Ein extrem schneller Abfall des Luftdrucks sorgte auf dem Atlantik für Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h und Wellenhöhen von über sieben Metern. Unter diesen Bedingungen wäre ein Anlegen im exponierten Hafen von Leixões nautisch nicht zu verantworten gewesen.
Die Schiffsführung reagierte bereits am Wochenende: Die AIDAprima verließ Lissabon am Sonntag deutlich früher als geplant, um ein meteorologisches Zeitfenster zu nutzen. Aktuell steuert das Schiff mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Knoten direkt auf das galicische La Coruña zu. Dort wird die „Prima“ bereits einen Tag früher als ursprünglich vorgesehen erwartet, um im Schutz des Hafens den schlimmsten Turbulenzen der Biskaya zu entgehen.
Dass das Schiff der Hyperion-Klasse überhaupt im winterlichen Nordatlantik unterwegs ist, liegt an der geopolitischen Lage im Roten Meer, die die ursprünglichen Orient-Routen unmöglich machte. Stattdessen dient Kiel in diesem Jahr erstmals als ganzjähriger Hub.
Trotz der wetterbedingten Routenänderung läuft der Betrieb an Bord dank moderner Stabilisatoren, die Rollbewegungen minimieren, ruhig weiter. Das Fleet Operation Center in Hamburg unterstützt die Brückencrew in Echtzeit mit präzisen Daten, um das Schiff sicher durch die stürmische See zu führen. Das Ziel bleibt unverändert: Die pünktliche Ankunft zum Gästewechsel in Kiel am 1. Februar 2026.