Meilenstein in Fernost: AIDAdiva feiert Premiere in Busan auf ihrer großen Weltreise
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etwas MEERzeit -
13. Januar 2026 um 07:01 -
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Vom Nordpazifik in den kulturellen Trubel Hinter den gut 2.000 Passagieren, die primär aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen, lag zu diesem Zeitpunkt eine der nautisch anspruchsvollsten Etappen der gesamten 133-tägigen Reise. Nach dem Auslaufen in Honolulu (Hawaii) am Neujahrstag musste das Schiff den winterlichen Nordpazifik überqueren. Wer schon einmal auf See war, weiß: Im Winter sind hier Wellenhöhen von vier bis sechs Metern keine Seltenheit. Dank der Stabilisatoren und der bewährten Technik des auf der Meyer Werft gebauten Schiffes konnte der Zeitplan jedoch präzise eingehalten werden.
Ein spannendes Detail für Nautik-Fans: Während dieser Überfahrt überquerte die AIDAdiva die internationale Datumsgrenze. Ein Kalendertag „verschwand“ quasi – ein Phänomen, das bei der Planung an Bord immer für logistische Besonderheiten sorgt.
Warum die AIDAdiva perfekt für diese Route ist Im Gegensatz zu den neueren Riesen der Helios-Klasse (wie der AIDAcosma) ist die AIDAdiva als Typschiff der Sphinx-Klasse kompakter. Das zahlte sich in Busan aus. Während die ganz großen Pötte oft weit draußen am International Cruise Terminal in Yeongdo liegen müssen, konnte die AIDAdiva den stadtnahen North Port ansteuern. Für die Gäste bedeutete das: Kurze Wege ins Zentrum direkt nach dem Gang von der Gangway.
Dass das Schiff fit für die lange Reise ist, liegt auch an der Frischzellenkur im Frühjahr 2025. Im Rahmen des Programms "AIDA Evolution" wurden Bereiche modernisiert, um den Komfort für die lange Distanz sicherzustellen.
K-Pop und Tradition: Ein herzlicher Empfang Da es der erste Besuch der AIDAdiva war, ließ sich die Stadt Busan nicht lumpen. In einer offiziellen Zeremonie tauschten Kapitän und Hafenbehörde Plaketten aus – eine alte maritime Tradition. An der Pier wurde es dann bunt: Mit traditioneller koreanischer Musik und modernen K-Pop-Darbietungen wurden die Gäste an der Steuerbordseite des Terminals empfangen (wobei der genaue Liegeplatz variieren kann, die Perspektive vom Schiff aus ist jedoch immer beeindruckend).
Die Landausflüge führten die Gäste zu spirituellen Orten wie dem Beomeosa-Tempel oder dem Küstentempel Haedong Yonggungsa. Auch der Jagalchi-Markt, Koreas größter Fischmarkt, stand hoch im Kurs. Hier zeigt sich der Unterschied zu Kurzkreuzfahrten: Die Weltreise-Gäste suchen oft intensiver nach kulturellen und authentischen Erlebnissen.
Ausblick: Kurs auf Japan und Südafrika Bereits am Abend hieß es wieder "Leinen los". Die AIDAdiva nahm Kurs auf Japan, mit Tokio als nächstem großen Ziel. Die Route dieser Weltreise hält noch weitere Besonderheiten bereit. Aufgrund der Sicherheitslage im Roten Meer führt der Rückweg nicht durch den Suezkanal, sondern rund um Afrika.
Für den Hafen Busan war der Besuch der AIDAdiva ein Startschuss. Die Stadt erwartet für 2026 einen massiven Anstieg an Kreuzfahrtgästen und etabliert sich zunehmend als internationales Ziel abseits der reinen Logistik-Routen.