Die Costa Favolosa beendet heute ihre Nordeuropa-Saison
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etwas MEERzeit -
15. September 2025 um 15:04 -
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Um 07:00 Uhr morgens hat die Costa Favolosa am Cruise Center Altona festgemacht. Dreizehn Stunden liegt das Schiff dort am Edgar-Engelhard-Kai. Eine solche Liegezeit ist im Kreuzfahrtgeschäft ganz normal, wenn ein kompletter Passagierwechsel ansteht. Der reibungslose Ablauf heute zeigt, wie gut die logistische Infrastruktur des Hamburger Hafens funktioniert.
Die Costa Favolosa ist ein echtes Schwergewicht der Meere. 2011 in Dienst gestellt, ist sie fast 290 Meter lang und 35,5 Meter breit. Mit einem Tiefgang von 8,3 Metern erreicht das Schiff eine Geschwindigkeit von bis zu 22 Knoten. Für Kenner: Die IMO-Nummer lautet 9479852. Solche Maße brauchen eine präzise Abstimmung zwischen Reederei und Hafen, besonders beim An- und Ablegen.Interessant ist, dass heute nicht nur die Costa Favolosa im Hafen liegt. Auch die AIDAprima wird in Steinwerder erwartet. Das zeigt einmal mehr, dass der Hamburger Hafen locker mehrere große Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abfertigen kann, was seine Bedeutung als führender Kreuzfahrthafen Europas unterstreicht.
Nach dem Abschied aus Hamburg beginnt heute die große Reise der Costa Favolosa ins Mittelmeer. Die Route von Hamburg nach Barcelona oder Marseille dauert neun Tage und beinhaltet Stopps in Cherbourg, Vigo und Lissabon. Solche Fahrten nennt man auch Repositionierungsfahrten. Die Reederei bietet die Route oft in verschiedenen Teilstrecken an, um die Auslastung zu erhöhen. Wer an Bord ist, hat genug Zeit, die Annehmlichkeiten zu genießen, denn die Route hat viele Seetage.
Kreuzfahrtfans können sich freuen: Die Costa Favolosa kehrt im Sommer 2026 nach Hamburg zurück! Laut den aktuellen Fahrplänen wird das Schiff wieder für klassische Reisen ab Hamburg eingesetzt, darunter Touren nach Island und durch die norwegischen Fjorde. Dieser Plan bestätigt die Wichtigkeit Hamburgs als festen Heimathafen für die Nordeuropa-Routen von Costa Crociere.
Die Saison 2025 ist vorbei, aber der Blick geht schon nach vorne. Nach der Repositionierung wird das Schiff im Winter zunächst für Kurzkreuzfahrten im Mittelmeer unterwegs sein, bevor es für das Winterprogramm nach Südamerika übersetzt. Das Ganze ist Teil der Strategie der Reederei, ihre Flotte das ganze Jahr über optimal auszulasten – immer der Sonne hinterher. Für den Hamburger Hafen bedeutet das: Ein weiterer Beweis seiner Rolle als wichtiger Dreh- und Angelpunkt im globalen Kreuzfahrtgeschäft.