Pionierleistung in der Arktis: Le Commandant Charcot erreicht erstmals den Nordpol der Unzugänglichkeit
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Florian "Vossy" Voß -
22. September 2024 um 06:58 -
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Le Commandant Charcot wurde speziell für anspruchsvolle Expeditionen in extremen Klimazonen konzipiert. Das Schiff ist mit einem verstärkten Rumpf der Polarklasse 2 (PC2) ausgestattet, wodurch es mühelos durch die Eisfelder der Polarregionen navigieren kann. Dank eines hybriden Antriebs, der Flüssigerdgas (LNG) nutzt, ist es zudem besonders umweltfreundlich.
Der sogenannte Nordpol der Unzugänglichkeit ist der am weitesten vom Festland entfernte Punkt im Arktischen Ozean. Der russische Polarforscher Alexander Koltschak war der erste, der diesen Punkt im Jahr 1909 definierte. Die exakten geografischen Koordinaten wurden jedoch erst 2013 durch Jim McNeill festgelegt. Mithilfe von Satellitendaten der NASA wurden die Koordinaten mit 85°48’ Nord und 176°09’ Ost bestimmt. Dieser Punkt liegt 1.465 Kilometer von Utqiasuk in Alaska, 1.390 Kilometer von Franz-Josef-Land in Russland und 1.070 Kilometer von der kanadischen Ellesmere-Insel entfernt.
Zum Vergleich: Der geografische Nordpol liegt etwa 700 Kilometer vom nächstgelegenen Festland entfernt. Im Jahr 1927 überflog der Polarforscher Hubert Wilkins als Erster diesen Punkt, doch niemand war bislang an diesem Ort gelandet. Die Ankunft der Le Commandant Charcot und das Erreichen dieses historischen Ziels wurde von der gesamten Crew, den Wissenschaftlern und weiteren Passagieren an Bord gebührend gefeiert.