Rettungsplan für die Meyer Werft: Übernahme von Bund und Land gesichert
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Florian "Vossy" Voß -
17. September 2024 um 06:15 -
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An der Versammlung nahmen neben Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) auch die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und den Grünen aus dem Landtag teil. Ziel des Treffens war es, der Belegschaft mitzuteilen, dass die Übernahme durch Bund und Land fest vereinbart ist. Wie der NDR berichtet, stehen nur noch abschließende Gespräche mit den Banken aus, um letzte Details zu klären.
Ein bedeutender Schritt zur Rettung der Werft ist damit gemacht. Der finnische Standort Turku wird gemeinsam mit den Standorten in Rostock und Papenburg in einer neuen europäischen Holding vereint. Turku verbleibt im Besitz der Familie Meyer.
Mehr als 300 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen
Rostock und Papenburg stehen nun zu 80 Prozent unter der Kontrolle von Bund und Land. Zuvor gab es Bedenken, dass der Standort in Turku bevorzugt behandelt wird. Besonders die finnische Regierung äußerte diese Befürchtung, während Bund und Land Sorge hatten, dass die Familie Meyer Aufträge dorthin verlagern könnte. Diese Bedenken konnten jedoch ausgeräumt werden, und der Fokus liegt nun auf einer strategischen Neuausrichtung der Werft.
Im Rahmen dieser Umstrukturierung sollen bis Ende März 340 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Betroffen sind 100 befristet angestellte Mitarbeiter, während der Rest über freiwillige Ausstiegsprogramme, die ebenfalls vorgestellt werden, ausscheidet. Zudem steht das Thema Kurzarbeit auf der Tagesordnung: Laut NDR-Informationen betrifft dies voraussichtlich 100 bis 150 Mitarbeiter aus den technischen Abteilungen der Werft.