Zwangspause in Norwegen: AIDAnova sitzt mit technischem Defekt in Bergen fest
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etwas MEERzeit -
30. Juni 2026 um 13:38 -
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Der Grund für die Verzögerung ist ein Problem am hochmodernen Azipod-Antrieb. Diese speziellen Antriebsgondeln unter dem Schiff lassen sich um 360 Grad drehen und machen ein herkömmliches Ruder überflüssig. Da die Navigation durch die engen norwegischen Fjorde jedoch höchste Präzision erfordert, geht die Reederei kein Risiko ein. Ohne die volle Leistung und absolute Zuverlässigkeit der Steuerung wäre die Fahrt durch die Fjordlandschaften mit ihren starken Fallwinden schlichtweg zu gefährlich.
Ein kleiner Lichtblick für die Umwelt und die Anwohner in Bergen: Die AIDAnova ist bestens ausgerüstet, um auch bei längeren Liegezeiten die Natur zu schonen. Das LNG-betriebene Schiff ist an die moderne Landstromanlage des Hafens angeschlossen. Dadurch können die Motoren an Bord komplett abgeschaltet werden. Der ungeplante Aufenthalt vor Ort läuft somit völlig abgasfrei und ohne störenden Motorenlärm ab.
Für die Passagiere an Bord ändert sich der Urlaubsplan nun ein wenig. Ausflüge in Flåm, wie etwa eine Fahrt mit der berühmten Flåmsbana, wurden storniert. AIDA Cruises erstattet die Kosten für gebuchte Ausflüge natürlich automatisch zurück. Zudem können sich die Gäste über eine anteilige Erstattung des Reisepreises sowie auf Kulanz-Gutscheine für zukünftige Reisen freuen. So bleibt zumindest mehr Zeit, um die wunderschöne Hafenstadt Bergen noch ausgiebiger zu erkunden.