Grünes Siegel für die SH Minerva: Swan Hellenic setzt neue Maßstäbe
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etwas MEERzeit -
23. Juni 2026 um 07:12 -
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Das Besondere an dem dreiphasigen Prüfverfahren: Gesetzliche Mindestanforderungen werden komplett ausgeblendet. Bewertet werden ausschließlich freiwillige Leistungen, die weit über den Standard hinausgehen. Um Greenwashing effektiv zu verhindern, bleibt das Zertifikat nur durch jährliche Überwachungsaudits für insgesamt 36 Monate gültig. Das System prüft messbare Kriterien in den Bereichen Umwelttechnik, soziale Fairness im Umgang mit der Crew und indigenen Völkern sowie eine transparente Unternehmensführung.
Hinter diesem Erfolg steckt auch eine wirtschaftliche Meisterleistung. Nach einer dreijährigen juristischen Blockade aufgrund internationaler Sanktionen gegen die ursprüngliche russische Leasinggesellschaft konnte Swan Hellenic das Flaggschiff im Juli 2025 schuldenfrei mit eigenen Mitteln zurückerwerben. Technisch glänzt die SH Minerva mit zukunftsweisenden Systemen an Bord: Ein dieselelektrischer Hybridantrieb sorgt für weniger CO₂-Ausstoß, modernste Filter eliminieren fast alle Stickoxide, und dank satellitengestützter Positionierung wird kein Anker geworfen – das schützt sensible Meeresböden an Backbord und Steuerbord.
Mit dieser Zertifizierung verschafft sich Swan Hellenic einen klaren Wettbewerbsvorteil in Zeiten strengerer EU-Umweltgesetze. Da die gesamte Expeditionsflotte technisch extrem homogen aufgebaut ist, lässt sich der ESG-Prüfprozess problemlos auf die Schwesterküstenschiffe SH Vega und SH Diana übertragen. Das klare Ziel der Reederei ist es, die erste vollständig ESG-zertifizierte Expeditionsflotte der Welt zu betreiben und damit eine funktionierende Blaupause für die gesamte maritime Wirtschaft zu liefern.