1. Home
  2. Themen
    1. FamilyCruise
    2. etwas MEERzeit
    3. Kreuzfahrtnews
      1. News als Video
      2. News auf Instagram
      3. News auf Facebook
      4. News auf X (deutsch)
      5. News on X (english)
      6. News auf BlueSky
      7. News auf Threads
  3. Reedereien & Schiffe
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. Disney Cruise Line
    4. MSC Cruises
    5. Carnival Cruise Line
  4. Socialmedia
    1. Youtube: /@hafenzeitkiel
    2. Twitch: hafenzeitkiel
    3. Instagram: hafenzeitkiel
    4. Youtube: /@etwasmeerzeit
    5. Twitch: etwasmeerzeit
    6. Instagram: etwasmeerzeit
    7. facebook.com/someseatime
    8. TikTok/@etwasmeerzeit
    9. Kick.com/etwasmeerzeit
    10. X/etwasmeerzeit
    11. ICH KAUFE DEIN VIDEO - DE
  5. Shipspotting Cams
  6. Forum
  7. Shop
  8. Impressum
    1. Kontakt
    2. Datenschutzerklärung
    3. Disclaimer Shop
    4. eMz Cloud
    5. eMz E-Mail
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Kreuzfahrtnews
  • Alles
  • Kreuzfahrtnews
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. etwas MEERzeit
  2. Artikel
  3. Kreuzfahrtnews

Datenleck bei Carnival Cruises: Millionen Passagiere betroffen

  • etwas MEERzeit
  • 29. Mai 2026 um 17:32
  • 578 Mal gelesen
  • 0 Antworten
Bild von Vossy auf etwasmeerzeit.de | Alle Rechte verbleiben bei (©) etwas *zeit
Ein gewaltiges Datenleck sorgt aktuell für unruhige Fahrwasser bei der Carnival Corporation. Der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern, zu dem bekannte Reedereien wie Carnival Cruise Line, Princess Cruises und Holland America Line gehören, wurde Opfer eines massiven Hackerangriffs. Wie im Mai 2026 offiziell bestätigt wurde, haben sich Cyberkriminelle Zugang zu den sensiblen Daten von fast sechs Millionen Passagieren verschafft. Der unbefugte Zugriff auf die Systeme begann bereits am 10. April und blieb einige Tage unbemerkt.

Alle News auch kostenfrei auf Instagram

Verantwortlich für den Diebstahl ist die internationale Hackergruppe „ShinyHunters“. Diese nutzte eine Methode namens Social Engineering, um einen Mitarbeiter gezielt zu täuschen und sich so dessen Zugangsdaten zu erschleichen. Die Beute der Kriminellen ist hochsensibel: Neben Namen, Adressen und Geburtsdaten fielen ihnen auch Reisepassnummern, Führerscheindaten und Informationen zu Kundenbindungsprogrammen (wie der Mariner Society) in die Hände. Solch detaillierte Profile sind im Darknet extrem wertvoll und das perfekte Werkzeug für Identitätsdiebstahl.

Für viel Kritik sorgt die Tatsache, dass sich Carnival 43 Tage Zeit gelassen hat, um die Öffentlichkeit und die betroffenen Urlauber am 27. Mai über den Vorfall zu informieren. Das Unternehmen begründete diese Verzögerung mit der aufwendigen forensischen Untersuchung der Datenströme. Dennoch hat das Zögern bereits weitreichende Konsequenzen: In den USA rollt eine Welle von Sammelklagen auf den Konzern zu. Da Carnival bereits in den Jahren 2019, 2020 und 2021 mit ähnlichen Sicherheitslücken zu kämpfen hatte, werfen Anwälte dem Unternehmen nun grobe Fahrlässigkeit vor.

Für die betroffenen Gäste bedeutet dieser Vorfall vor allem eines: äußerste Vorsicht. Carnival bietet erwachsenen Opfern zwar eine kostenlose Kreditüberwachung für 24 Monate über den Dienstleister TransUnion an, doch die Hauptlast der Prävention liegt bei den Passagieren selbst. Wer eine Benachrichtigung vom Kreuzfahrtriesen erhalten hat, sollte in nächster Zeit extrem aufmerksam sein, Bankkonten im Blick behalten und bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen sofort skeptisch werden. Gestohlene Ausweisdaten haben schließlich kein Ablaufdatum.

Alle News (und noch vieles Meer) in unserer Facebookgruppe

Vorheriger Artikel Neuer NCL-Wasserpark: Great Stirrup Cay eröffnet Great Tides Waterpark

Nächster Artikel Boom auf den Weltmeeren: Die Zukunft der Kreuzfahrt bis 2037

Über den Artikel diskutieren 0 Antworten
  1. Datenschutzerklärung
  2. Disclaimer Shop
  3. Kontakt
  4. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
Stil: »Horizon« von Elevenfour