AIDAmar in Hamburg: Darum legt das Kreuzfahrtschiff eine Zwangspause ein
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etwas MEERzeit -
10. April 2026 um 10:29 -
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Hintergrund dieser Unterbrechung sind die strengen internationalen Sicherheitsvorschriften der Seeschifffahrt (SOLAS). Jedes Kreuzfahrtschiff muss sich regelmäßig einer Inspektion durch eine Klassifizierungsgesellschaft unterziehen. Um einen teuren und zeitraubenden Aufenthalt im Trockendock zu vermeiden, setzen spezialisierte Industrietaucher hier auf eine sogenannte „In-Water Survey“ (IWS). Sie überprüfen den Rumpf und die Technik unter Wasser. Für die Sicherheit der Taucher müssen die riesigen Maschinen der AIDAmar absolut stillstehen. Dank der modernen Landstromanlage in Altona wird das Schiff in dieser Zeit emissionsfrei mit Energie versorgt.
Diese Zwangspause ist ein cleverer, strategischer Schachzug der Reederei. Sie dient als Überbrückung bis zum Herbst 2026. Dann nämlich geht die AIDAmar im Rahmen des milliardenschweren Modernisierungsprogramms „AIDA Evolution“ für sieben Wochen in eine Werft nach Marseille. Durch den kurzen Unterwasser-Check in Hamburg behält das Schiff seine gesetzlichen Sicherheitszertifikate und kann den lukrativen Sommerfahrplan ohne wochenlange Ausfälle bedienen.
Bereits am Abend des 11. April um 20:00 Uhr heißt es wieder „Leinen los“. Die AIDAmar verlässt das Cruise Center Altona in Richtung Warnemünde, um sich dort für die kommende Ostsee-Saison zu positionieren. Gerade im Jahr 2026, in dem AIDA Cruises sein 30-jähriges Jubiläum mit vielen Events feiert, ist eine reibungslos funktionierende Flotte das A und O für den perfekten Urlaub auf dem Meer.