Propeller-Panne bei der AIDAperla: Hafen-Ausfall nach Zwischenfall in Lissabon
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etwas MEERzeit -
21. März 2026 um 19:05 -
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Um die Maschine wieder freizubekommen, mussten spezialisierte Industrietaucher anrücken. Wegen der starken Gezeitenströmungen im Mündungsgebiet des Tejo war ein Tauchgang in der Nacht jedoch zu gefährlich. Die Crew musste bis zum nächsten Morgen auf den Stillstand der Strömung warten. Gegen Mittag des 20. März war die Leine schließlich erfolgreich entfernt, und die AIDAperla konnte ihre Reise mit rund 16 Stunden Verspätung fortsetzen.
Dieser massive Zeitverlust zwang die Reederei zu einer harten, aber notwendigen Entscheidung: Um den Zeitplan der Transatlantik-Überquerung zu retten, wurde der nächste geplante Stopp in Porto-Leixões komplett gestrichen. Nur durch das Überspringen dieses Hafens konnte das Schiff die verlorene Zeit aufholen und direkten Kurs auf Nordspanien nehmen. Ein späterer Anlauf in Porto hätte den gesamten restlichen Fahrplan durcheinandergebracht.
Der Plan ging auf: Bereits am 21. März machte die AIDAperla sicher und pünktlich im spanischen Hafen La Coruña fest. Von dort aus wird die reguläre Route in Richtung Cherbourg und schließlich zum Zielhafen Hamburg fortgesetzt. Für den entgangenen Landgang in Porto bietet die Reederei den betroffenen Passagieren in der Regel Ausgleichsleistungen, wie etwa ein Bordguthaben, an.