MSC Lirica verlässt Südamerika: Kostenloses Upgrade auf Megaschiffe für die Saison 2026/27
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etwas MEERzeit -
12. Februar 2026 um 09:27 -
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Für Kunden ist das ein gewaltiger technischer Sprung. Wer bisher eine Außenkabine auf der Lirica gebucht hatte, darf sich auf den neuen Schiffen in vielen Fällen über ein Upgrade in eine Balkonkabine freuen, da die neuen Klassen über deutlich mehr Balkone an Steuerbord und Backbord verfügen. Während die MSC Virtuosa mit ihrer spektakulären Indoor-Promenade und dem LED-Himmel punktet, ist die MSC Seaview radikal nach außen orientiert. Ihr breiter "Waterfront Boardwalk" auf Deck 8 erlaubt es Gästen, fast auf Meereshöhe einmal komplett um das Schiff zu flanieren – ein Feature, das auf der Lirica fehlte.
Logistisch ist der Wechsel eine Herausforderung, die MSC jedoch kundenfreundlich löst: Der ursprüngliche Reisepreis bleibt bestehen, auch wenn das neue Produkt regulär bis zu 40 % teurer wäre. Ein wichtiges Detail betrifft die Abfahrtshäfen: Da die MSC Virtuosa aufgrund ihrer Größe und des Tiefgangs Häfen wie Itajaí nicht optimal anlaufen kann, übernimmt die MSC Musica diese spezifischen Routen in Südbrasilien. Wer also ab Itajaí gebucht hat, wechselt vermutlich auf die Musica, während Gäste ab Santos in den Genuss der Megaschiffe kommen.
Zusammenfassend markiert dieser Schritt das Ende der "alten Garde" in Südamerikas Kernmarkt. Die Region hat sich vom Zweitmarkt für ältere Tonnage zu einer Premium-Destination gewandelt. Zwar schauen Fans klassischer Transatlantik-Reisen (Grand Voyages) durch die Terminverschiebungen teilweise in die Röhre und müssen umplanen, doch für den Großteil der Urlauber bedeutet der Tausch: Mehr Schiff, mehr Erlebnis und modernste Umwelttechnik zum alten Preis.