Bahn-Ausfall in Norddeutschland: AIDA-Kreuzfahrtgäste müssen umplanen
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etwas MEERzeit -
10. Oktober 2025 um 15:53 -
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Der Bahnausfall betrifft die Hauptverbindung zwischen dem Kieler Hafen und dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt Hamburg. Normalerweise nutzen viele Gäste genau diese Strecke, um zum Schiff zu gelangen oder ihre Heimreise anzutreten. AIDA Cruises hatte bereits vorab vor der geplanten Sperrung gewarnt. Das zeigt, dass es sich nicht um eine kurzfristige Störung handelt, sondern um eine geplante Baumaßnahme der Deutschen Bahn. Der Ausfall der Bahnlinie hat massive Auswirkungen, besonders für die tausenden Passagiere, die an diesem Tag an- oder abreisen. Die Bahnstrecke wird von der Regionalbahn RE70 bedient. Um nur einen einzigen Zug zu ersetzen, braucht es über zehn Reisebusse. Tausende Passagiere müssen also stattdessen mit Bussen befördert werden.
Das Problem wird dadurch noch verschärft, dass der Samstag einer der verkehrsreichsten Tage in den norddeutschen Häfen ist. Auch Reisende der AIDAdiva, die an diesem Tag von Warnemünde aus starten, könnten indirekt betroffen sein, weil die Autobahnen in der Region wahrscheinlich überfüllt sein werden. AIDA hat die Gäste frühzeitig informiert. Doch wie genau der Schienenersatzverkehr ablaufen soll, ist noch unklar. Das kann zu Spekulationen führen und verunsichert die Passagiere. Wichtig für Reisende, die das "Zug zum Schiff"-Paket gebucht haben, ist, dass AIDA vertraglich verpflichtet ist, den Transport zu organisieren. Wer deswegen seinen Flug verpasst, könnte möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung haben.
Kreuzfahrtgäste, die am 1. November in Kiel an Bord der AIDAnova gehen oder abreisen, sollten sich auf eine deutlich längere Reisezeit einstellen. Statt rund 71 Minuten mit der Bahn, kann die Busfahrt über die Autobahnen, vor allem bei möglichem Stau, bis zu zweieinhalb Stunden dauern. Es ist ratsam, einen großzügigen Zeitpuffer einzuplanen, um den Check-in am Schiff oder den Flug nicht zu verpassen. Die Vorfälle zeigen, dass Reedereien und Häfen langfristig überlegen müssen, wie sie mit solchen Infrastrukturproblemen umgehen. Eine bessere Abstimmung zwischen den Unternehmen und der Deutschen Bahn könnte helfen, zukünftige Störungen zu minimieren und die Reise für alle entspannter zu gestalten.