Evakuierung der P&O Ventura nach Bombendrohung im Hafen von Southampton
-
etwas MEERzeit -
10. August 2025 um 18:22 -
1.237 Mal gelesen -
0 Antworten
Daraufhin ordnete die Polizei die Evakuierung eines Sicherheitsbereichs von 200 Metern an. Da sich das Kreuzfahrtschiff innerhalb dieser Gefahrenzone befand, wurden alle an Bord befindlichen Personen aufgefordert, das Schiff umgehend zu verlassen. Der Kapitän informierte die Gäste über die Bordlautsprecher und wies sie an, sich zu den sicheren Sammelpunkten zu begeben.
Ein Sprecher von P&O Cruises bestätigte gegenüber einem englischsprachigen Kreuzfahrtblog den Vorfall. Er betonte, dass die Evakuierung aus reiner Vorsicht vorgenommen wurde und der normale Betrieb nach Klärung der Lage wieder aufgenommen werden konnte. Die Sicherheit von Passagieren, Crew und Hafenpersonal habe oberste Priorität. Man sei dankbar für die reibungslose Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.
Der Vorfall ereignete sich während des Gästewechsels, als die P&O Ventura ihre einwöchige Westeuropa-Kreuzfahrt beendet hatte und sich auf die nächste, 14-tägige Reise nach Madeira, den Kanaren und Häfen der Iberischen Halbinsel vorbereitete. Die Bombendrohung führte zu einer Verzögerung des Einschiffungsprozesses. Letztlich konnte das Schiff aber ohne größere Verspätung die Reise antreten. Die Ermittlungen der Polizei zu dem anonymen Anruf dauern an. Eine Bombe wurde nicht gefunden.