Kreuzfahrtschiff AIDAperla: Schnelle Notfall-Evakuierung auf der Elbe
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27. Juli 2025 um 11:00 -
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Laut Auskunft der Feuerwehr Stade hatte sich eine weibliche Passagierin eine Beinverletzung zugezogen, deren Behandlung die bordeigenen medizinischen Mittel überstieg. Die zügige Verlegung der Patientin von Bord in ein nahegelegenes Krankenhaus an Land wurde somit unumgänglich. Zwei Notfallsanitäter, die sich auf dem Feuerwehrboot befanden, übernahmen die Patientin von den Schiffsärzten. Mittels einer speziellen Trage wurde die liegende Person auf das Hilfeleistungslöschboot "Henry Köpcke" gebracht.
In Stadersand erfolgte die Übergabe der Patientin an Land, wo sie von den Einsatzkräften der Feuerwehr und DLRG in einen bereitstehenden Rettungswagen gebracht wurde. Dieser transportierte die Frau zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik. Entgegen der ursprünglichen Meldung bestätigte sich die Annahme einer Beinfraktur nicht, weshalb der ebenfalls alarmierte Notarzt nicht eingreifen musste. Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr die reibungslose Kooperation zwischen den landseitigen Rettungskräften und den Schiffsbesatzungen bei medizinischen Notfällen, um eine optimale Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten.
Die AIDAperla konnte ihre Kreuzfahrt in Richtung Norwegen nahezu ohne nennenswerte Verzögerung fortsetzen. Am heutigen Sonntag, den 27. Juli 2025, befindet sich das Kreuzfahrtschiff auf einem Seetag in der Nordsee. Die aktuelle einwöchige Reise sieht Anläufe in den norwegischen Häfen Nordfjordeid, Maloy, Stavanger und Bergen vor.