Magen-Darm-Erkrankungen auf See: Anstieg der Fälle auf Kreuzfahrtschiffen in 2025
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etwas MEERzeit -
21. Juli 2025 um 19:10 -
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Diese Entwicklung wird von der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) bestätigt. Deren Daten belegen, dass die Anzahl der Ausbrüche auf See bereits jetzt die Zahlen des gesamten Jahres 2024 übersteigt. Experten sehen eine wesentliche Ursache in der Verbreitung einer neuen Virusvariante. Da in der Bevölkerung noch keine breite Immunität gegen diesen neuen Stamm besteht, ist die Ansteckungsgefahr erhöht. In der Schifffahrtsindustrie wird offiziell von einem Ausbruch gesprochen, sobald mindestens drei Prozent der an Bord befindlichen Personen – sowohl Gäste als auch Besatzungsmitglieder – entsprechende Krankheitssymptome aufweisen.
Der anhaltende Boom in der Kreuzfahrtindustrie führt zu stark ausgelasteten Schiffen. Diese hohe Passagierdichte auf begrenztem Raum schafft optimale Bedingungen für die schnelle Verbreitung von Viren. Ein zentraler und oft unterschätzter Faktor ist dabei die Handhygiene. Mangelnde Hygiene, sowohl an Bord als auch während der Landgänge, begünstigt die Übertragung erheblich. Konsequentes Händewaschen mit Wasser und Seife sowie die regelmäßige Nutzung von Desinfektionsmitteln sind entscheidende präventive Maßnahmen, um Ausbrüche zu verhindern oder einzudämmen.
Die mediale Berichterstattung über solche Vorfälle nimmt ebenfalls zu. Der Hinweis der Experten auf eine neue Virusvariante rückt diese Entwicklung jedoch in einen größeren Kontext. Das Problem ist nicht auf Kreuzfahrtschiffe beschränkt, sondern betrifft alle Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen und die Hygienestandards nicht durchgängig eingehalten werden. Es ist daher zu erwarten, dass Berichte über Ausbrüche, wie sie dieses Jahr auch bei Reedereien wie Cunard Line oder Phoenix Reisen vorkamen, weiterhin auftreten werden, bis eine ausreichende Grundimmunität in der Bevölkerung erreicht ist. Die gestiegenen Fallzahlen der CDC und die Medienpräsenz sind somit in diesem globalen gesundheitlichen Zusammenhang zu betrachten.