Unwetter auf Kreta: Flugchaos beeinträchtigt Passagierwechsel der Mein Schiff 5 in Heraklion
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Florian "Vossy" Voß -
17. Mai 2025 um 11:13 -
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Das genaue Ausmaß der Betroffenheit von Passagieren der Mein Schiff 5 ist derzeit nicht abschließend geklärt. TUI Cruises hat zugesichert, mit Hochdruck an Lösungen für all jene Gäste zu arbeiten, deren Flugarrangements über die Reederei gebucht wurden und die das Schiff verpasst haben. Reisende, die ihre Flüge individuell organisiert hatten, sind möglicherweise angehalten, sich eigenständig um alternative Transportmöglichkeiten zu bemühen, um nachträglich an Bord der Mein Schiff 5 zu gelangen.
Im Verlauf des Freitags konnte eine zweistellige Zahl von Flugzeugen aus dem deutschsprachigen Raum den Flughafen Heraklion nicht wie geplant anfliegen. Maschinen der Fluggesellschaften Austrian Airlines, Condor, Eurowings, TUI Fly, Marabu sowie Sund Air wurden nach Athen, Chania (ebenfalls auf Kreta), Santorin oder Rhodos umgeleitet. An diesen Ausweichflughäfen wurden die betroffenen Urlauber entweder in Hotels untergebracht oder es wurden alternative Weiterreisemöglichkeiten zu ihren jeweiligen Zielen organisiert.
Berichten in sozialen Medien ist zu entnehmen, dass einige Passagiere der Mein Schiff 5, die mit Eurowings in Athen gestrandet waren, aufgrund mangelnder Hotelkapazitäten in der griechischen Hauptstadt am Abend wieder nach Düsseldorf zurückgeflogen werden mussten. Diese Gäste warten nun auf weiterführende Informationen von der Fluggesellschaft und der Reederei.
Die Mein Schiff 5 ankert am heutigen Samstag, dem 17. Mai 2025, vor der Insel Santorin. Für den morgigen Sonntag, den 18. Mai 2025, ist ein Anlauf im Hafen von Piräus nahe Athen geplant. Es besteht die Hoffnung, dass in diesen beiden Häfen die letzten vom Flugchaos auf Kreta betroffenen Passagiere die Möglichkeit erhalten, ihre Reise an Bord des Schiffes anzutreten, zumal einige der umgeleiteten Flüge Santorin oder Athen als Ziel hatten.
Die Flugverkehrsbehinderungen auf Kreta waren rein wetterbedingt und stehen in keinem Zusammenhang mit einem Erdbeben, das sich einige Tage zuvor östlich der Insel ereignet hatte. Flugzeuge können ab bestimmten Windgeschwindigkeiten auf manchen Flughäfen nicht mehr sicher landen und werden daher in Warteschleifen gehalten oder zu nahegelegenen Flughäfen umdirigiert.